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Stories über Sicherheit

Mehr Vergnügen, weniger Spam

Haben Sie gründlich die Nase voll von dem gewaltigen Spam-Aufkommen? Allen anderen geht es auch so. Wenn Sie einige Tage nicht dazu kommen, Ihre E-Mails zu überprüfen oder Ihren Junk-Mail-Ordner zu leeren, finden Sie häufig einen mit ärgerlich vielen Spam-Nachrichten überquellenden Posteingang vor.

Die Zeiten, in denen Junk-Mails zu einem vorübergehenden Ärgernis gehörten, sind lang vorbei. Im letzten Jahr bestanden etwa 80 % des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus Spam. Die bloße Menge an Spam und die immer ausgefeilteren Methoden, mit denen Spammer unsere Aufmerksamkeit auf ihre Nachrichten ziehen wollen, entwickeln sich von Jahr zu Jahr. Internetunternehmen geben Millionen aus, damit das gesamte System unter dem Gewicht der Spam-Nachrichten nicht zum Erliegen kommt.

Wir verbringen wertvolle Zeit mit der Bewältigung von Spam. Es macht keinen Spaß, 754 E-Mails zu durchforsten, nur um sicherzustellen, dass wir die eine wichtige Nachricht nicht versehentlich löschen, weil sie irgendwie in einem falschen Ordner gelandet ist. Gleichzeitig sorgen wir uns, dass unsere eigenen E-Mails nicht in dem Meer von Spams einfach untergehen. Der Umgang mit Spam erfordert unsere Zeit und Aufmerksamkeit und hält uns von den vergnüglichen Dingen ab, denen wir uns online widmen könnten.

Spam-Nachrichten stellen auch ein großes Sicherheitsrisiko dar, da sie häufig für die Verteilung von Spyware und anderen schädlichen Viren genutzt werden, die zum Angriff auf unsere Computer, unsere Privatsphäre und unsere Konten konzipiert wurden. Je mehr Zeit wir im Internet verbringen, desto wichtiger ist es natürlich für unser Online-Wohlbefinden, das Spam-Problem unter Kontrolle zu bekommen.

Entwickeln von Spam-Kontrollen

Es stehen einige effektive Methoden für die Minimierung des Spam-Problems zur Verfügung. Zunächst müssen wir die eigentliche Natur des Problems erfassen. Bei Junk-Mails, Spam, elektronischen Massen-Mails oder wie sie auch heißen mögen dreht es sich immer um die Ausnutzung menschlicher Eigenschaften wie Neugier, Habgier und Unsicherheit, um daraus einen finanziellen Profit zu schlagen.

Was können Sie also gegen Spam unternehmen? Der erste Schritt in der Verteidigung ist eine Präventivmaßnahme: Vermeiden Sie Ihre Aufnahme in E-Mail-Spam-Listen. Geben Sie beim Surfen durch das Internet Ihre E-Mail-Adresse oder andere persönliche Daten nur dann an, wenn es unumgänglich ist. Füllen Sie niemals die auf Bildschirmen eingeblendeten Popup- und Eingabefenster aus. Wenn Sie etwas abonnieren oder sich irgendwo einschreiben, kreuzen Sie immer das kleine Symbol am Ende des Formulars an und verweigern damit die Erlaubnis an Dritte, Sie zu kontaktieren. Auf diese Weise sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf den Spam-Listen landen, die die Kriminellen im Web zusammenstellen und verkaufen.

Ein weiterer Trick in Sachen Spam-Kontrolle liegt in der Einrichtung separater E-Mail-Konten, die Sie statt Ihres primären Kontos für Online-Newsletter, für das Posten von Nachrichten in öffentlichen Foren usw. nutzen. Das Einrichten einer zusätzlichen E-Mail-Adresse über Yahoo, Hotmail oder Ihren Internetdienstanbieter ist schnell und problemlos zu erledigen. Auf diese Weise wird Ihr primäres E-Mail-Konto vor Spam geschützt. Zudem können Sie dieses zusätzliche E-Mail-Konto dafür nutzen, die Junk-Mails von dem auszusondern, was Sie wirklich lesen möchten. Beachten Sie bei der Wahl der E-Mail-Adresse, dass die Verwendung von gebräuchlichen Namen die Adresse anfälliger für so genannte "Wörterbuch-Spams" macht, da sie für Spammer leichter zu erraten ist. Beispiel: hans.meier@emailprovider.com wird automatisch mehr Spam anziehen als die Adresse hans.meier789.@emailprovider.com.

Die meisten E-Mail-Programme verfügen über Sperr- oder Filterfunktionen. Wenn Sie sich die Zeit nehmen und sich ein wenig mit den Einstellungen beschäftigen, kann Ihnen das später viel Arbeit abnehmen. Es ist zum Beispiel auch wichtig zu wissen, wie lange Nachrichten in einem Junk-Mail-Ordner verbleiben, bis sie automatisch gelöscht werden. Fortschrittliche Sicherheitsanwendungen wie F-Secure Internet Security 2009 bieten effektive Anti-Spam-Funktionen als Standardbestandteil eines umfassenden Sicherheitspakets.

Eine gesunde Skepsis

Gehen Sie davon aus, dass Sie trotz aller Vorkehrungen zum Schutz Ihrer E-Mail-Adresse einige Spam-Nachrichten in Ihrem Posteingang finden werden. In diesem Fall ist es hilfreich, wenn Sie konsistente Richtlinien für den Umgang mit diesen unerwünschten Eindringlingen einrichten.

Die grundlegende Regel ist ziemlich einfach: Der Klick auf den Link oder den Anhang einer Spam-Nachricht bedeutet immer Ärger. Links in und Anhänge von Spam-Nachrichten können Ihren Computer mit verborgenen Programmen infizieren, die dafür ausgelegt sind, Ihre persönlichen Daten, wie Kennwörter und Online-Banking-Daten, zu stehlen. Ein Klick in Spam-Nachrichten führt ungeachtet aller Behauptungen unausweichlich zu mehr Spam in Ihrem E-Mail-Postfach. Tatsächlich kommt der Kauf eines in einer Spam-Nachricht angebotenen Produkts einem riskanten Glücksspiel gleich, das in den meisten Fällen als teurer Fehler endet.

Da Sie mit Spam immer dazu verführt werden sollen, auf einen dubiosen Link oder Knopf zu klicken, müssen Sie lernen, diesen Drang zu bekämpfen. Ignorieren Sie alle Angebote, die Ihnen das Blaue vom Himmel versprechen, da es sich garantiert um irgendeine Form von Nepp handelt. Fordern Sie nicht die versprochenen Promibilder an, und bleiben Sie standhaft gegenüber "Wie-werde-ich-reich-in-drei-Tagen"-Angeboten. Seien Sie äußerst skeptisch gegenüber E-Mails von Unbekannten, selbst wenn Sie mit Vornamen angesprochen werden und behauptet wird, man habe ein Video von Ihnen auf YouTube gesehen.

Machen Sie sich klar, dass Spammer Ihre Social-Engineering-Taktiken ständig verfeinern. Sie klicken beispielsweise in einer Nachricht, die Ihnen die Kündigung eines nie bestellten Newsletters anbietet, auf "Unsubscribe" (Kündigen) und erhalten nur noch mehr Spam. Es zahlt sich aus, eine Liste mit allen Abos und Anmeldungen zu führen, so dass Sie systematisch alle anderen Nachrichten als Spam aussortieren können.

Ein gutes Gefühl durch Sicherheit

Die Bekämpfung von Spam ist für die Erhaltung eines gesunden Computersystems, mit dem Sie Ihr Online-Leben in vollen Zügen genießen können, von größter Wichtigkeit. Dies bedeutet aber auch, dass Sie sich nicht in die Millionen von Internetbenutzern einreihen, deren Computer sich in Zombie-Botnets verwandelt haben. Bei diesen Zombie-Botnets handelt es sich um Netzwerke infizierter Computer, die durch Kriminelle ferngesteuert werden, um mit geballter Rechenleistung die tägliche Spam-Lawine loszutreten.

Online-Wohlbefinden entsteht aus dem Wissen, dass Sie die Vorzüge und Vergnügen des Internets genießen können, während Ihr Computer vor den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen geschützt ist. Wenn Sie immer mal wieder auf Spam-Nachrichten geklickt haben und sich nicht sicher sind, ob Ihr Computer infiziert ist, stellen Sie Ihren Seelenfrieden wieder her, indem Sie eine Software wie F-Secure Internet Security 2009 installieren. Ihr Computer wird von schädlicher Software bereinigt, die sich möglicherweise auf Ihrem System versteckt hat, und automatische Sicherheitsupdates sorgen dafür, dass der Schutz erhalten bleibt.

Wenn Sie das Junk-Mail-Aufkommen unter Kontrolle haben, können Sie sich entspannen und Ihre Zeit, die Sie sich von den Spammern wiedererkämpft haben, mit schöneren Dingen, on- oder offline, verbringen.