7 gute Gründe, die für eine EDR-Lösung sprechen

2020 wurden zwei Drittel der Unternehmen nach eigenen Angaben Opfer einer Datenschutzverletzung.* Das Risiko eines Angriffs betrifft Firmen jeder Größe. Einer der prominentesten Vorfälle im vergangenen Jahr war der Supply-Chain-Angriff auf den millionenschweren Infrastruktur-Systemanbieter SolarWinds.

Darüber hinaus hat F-Secure beobachtet, dass Kriminelle es in der Pandemie zunehmend auf Daten des Gesundheitswesens abgesehen haben – eines der größten Datenlecks 2020 war der Diebstahl von rund 650.000 Datensätzen beim Medicaid-Koordinator GridWorks. Solche Angriffe wird es künftig häufiger geben, denn der Homeoffice-Trend hält an und die Komplexität der Bedrohungen nimmt weiter zu.

Cybersicherheit stellen sich die meisten Leute so vor, dass Angriffe geblockt werden, bevor sie in die Systeme gelangen. Das ist verständlich, und Prävention ist in der Tat ein wichtiger Teil einer effektiven Verteidigung. Die traurige Wahrheit ist aber, dass es keine perfekte Prävention gibt. Die meisten, wenn nicht sogar alle Unternehmen werden früher oder später angegriffen – und genau hier kommt Endpoint Detection and Response (EDR) ins Spiel.

EDR-Lösungen funktionieren so, dass sie potenzielle Bedrohungen, die ansonsten unter dem Radar geblieben wären, proaktiv erkennen und Sofortmaßnahmen einleiten, um die Gefahr einzudämmen und zu verhindern, dass Ihre Systeme Schaden nehmen. Hier sind sieben gute Gründe, warum eine EDR-Lösung für moderne Unternehmen unerlässlich ist.

* 2020 Ponemon Cost of a Data Breach Report

  1. EDR verhindert Datenlecks. Wie gesagt greift EDR ein, wenn ein Angriff es durch Ihre Präventionsmaßnahmen geschafft hat (also an der üblichen Endpoint Protection vorbei). Ein intelligentes EDR-System kann solche Bedrohungen aber in Echtzeit erkennen, sodass Sie den Vorfall unmittelbar stoppen können, bevor Ihre IT-Umgebung kompromittiert wird.
  2. EDR erkennt übersehene Bedrohungen automatisch. Wenn ein Vorfall unentdeckt bleibt und ein Endpunkt kompromittiert wird, ist EDR in der Lage, dies zu erkennen. Mithilfe fortschrittlicher Analysemethoden entdeckt die EDR-Lösung ungewöhnliche Verhaltensmuster, die auf einen Verstoß hindeuten könnten, und alarmiert den Administrator. Weil diese Prozesse automatisiert sind und sowohl die Erkennung als auch die Reaktion in den meisten Fällen automatisch erfolgen kann, bedeutet das, dass Ihr Unternehmen rund um die Uhr geschützt bleibt.
  3. EDR beschleunigt die Vorfallreaktion. Eine EDR-Lösung behält alle Interaktionen zwischen den Endpunkten Ihres Netzwerks im Blick. Das heißt: Sobald Ihr Sicherheitsteam auf einen Vorfall aufmerksam gemacht worden ist, kann es sofort herausfinden, woher er kommt, und Maßnahmen ergreifen, um die Bedrohung zu isolieren und zu beseitigen.
  4. EDR leistet Echtzeit-Sichtbarkeit über alle Endpunkte. Ihre Administratoren können alle Endpunkte live überwachen und jeder verdächtigen Aktivität auf den Grund gehen. Das EDR-Monitoring erfasst eine Vielzahl von Ereignissen und Prozessen wie Log-ins, Registry-Änderungen, Netzwerkverbindungen usw.
  5. EDR fahndet proaktiv nach Bedrohungen. Sie müssen also nicht mehr tatenlos abwarten, bis Anwender ein Problem melden oder sonst etwas schiefläuft – dies ist sonst der Grund, warum 56 % aller Sicherheitsverletzungen zum Teil monatelang unentdeckt bleiben.* Effektive Endpoint Detection and Response sucht stattdessen proaktiv nach Bedrohungsindikatoren und alarmiert Sie bei verdächtigen Aktivitäten.
  6. EDR erleichtert das Endpunkt-Management. Fortschrittliche EDR-Lösungen arbeiten mit gängigen Endpoint-Protection-Lösungen zusammen und konsolidieren die gesamte Endpunktverwaltung in einer einzigen Konsole.
  7. EDR spart Kosten und Aufwand. Ohne effiziente EDR verwendet Ihr Sicherheitsteam eine Menge Zeit und Ressourcen auf die Erkennung von Sicherheitsverletzungen und auf die Reaktion. Eine gute EDR-Lösung sorgt dafür, dass Ihr IT-Team effektiver arbeiten kann, weil es nicht mehr ständig mehrere verschiedene Tools und Dashboards im Auge behalten muss.
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