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Das weltweite Netz: Misstrauen oder Vertrauen?

Internationale Umfrage von F-Sercure offenbart große Unterschiede in der Wahrnehmung von Sicherheit im Internet

München - Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für die Wahrnehmung von Sicherheitsrisiken im Internet. Eine von F-Secure in Auftrag gegebene Studie in Finnland, Deutschland, Malaysia, Polen, Schweden, Großbritannien und den USA zeigt interessante Unterschiede in der Erfahrung der Computernutzer mit Online-Bedrohungen.

Auf die Frage, wie sie zum Thema Datenschutz und Datensicherheit stehen, bekundeten User in Deutschland (77%) und Malaysia (73%) die höchste Besorgnis um ihre Privatsphäre im Netz, während Schweden (42%) und Finnen (36%) am wenigsten besorgt zu sein scheinen und recht vertrauensvoll mit der virtuellen Welt umgehen. Durchschnittlich 49% aller Befragten der sieben Länder gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten mit Malware konfrontiert worden zu sein. In all diesen Fällen schlug jedoch die Sicherheits-Software Alarm und verhinderte Schäden am Rechner. Die meisten Angriffe durch Malware verzeichneten dabei Polen (70%), Finnland (60%) und Malaysia (54%), mit nur 32% meldete Deutschland die niedrigste Quote.


Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Sean Sullivan, Sicherheitsbeauftragter bei F-Secure: „Die Nutzer in Deutschland zeigen mit Abstand die größte Sorge, obwohl sie den geringsten Risiken und tatsächlichen Bedrohungen ausgesetzt sind. Vorsicht beim Surfen im Internet walten zu lassen ist zwar gut, jedoch kann übertriebene Sorge auch verhindern, alle Vorteile, die das Web bietet, genießen zu können. Auch ein gewisser Lernprozess darf nicht außer Acht gelassen werden: Wenn Menschen Bedrohungen ausgesetzt sind, lernen sie, mit neuen Situationen umzugehen und werden entsprechend sicherer im Umgang mit dem Internet und sind seltener von Risiken betroffen.“

Internationale Unterschiede

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen außerdem, dass viele Computer-Anwender noch immer unsicher in Bezug auf Sicherheitsfragen sind. Beispielsweise wissen viele Menschen nicht, ob ihr Computer jemals infiziert wurde. Dieser Anteil liegt in Schweden bei 38%, in den USA bei 34%, in Großbritannien bei 33% und Deutschland bei 32%.

Deutliche Unterschiede bestehen darin, welcher Art von Malware-Attacken die betroffenen Länder ausgesetzt sind. Nutzer aus Deutschland (65%) und Malaysia (59%) infizieren sich am häufigsten mit Malware über den sogenannten Drive-by-Download, also über das Herunterladen von Malware von einer Website – in Finnland liegt der Anteil dagegen bei nur 22% der Befragten. Das Risiko manipulierter Suchergebnisse, die Kriminelle nutzen, um Anwender auf bösartige Websites zu leiten, wird besonders in Deutschland (62%) und Großbritannien (41%) ernst genommen.

Der Umfrage zufolge ist Kreditkartenbetrug vor allem in den Vereinigten Staaten ein Thema, wo 32% der Befragten bereits selbst Opfer einer solchen Straftat waren oder zumindest jemanden kennen, der in die Kreditkartenfalle getappt ist. Auch Malaysia und Großbritannien berichten mit jeweils 27% über ein relativ hohes Aufkommen von Kreditkartenbetrug. Die wenigsten Vorfälle sind in Polen (11%) und Finnland (12%) zu verzeichnen.
„Sicherheit“ versteht jeder anders

Durchschnittlich 7% aller Befragten der sieben Länder wissen nicht, was ein bösartiger Code oder eine Malware ist, wobei die Quote in UK (12%), USA (12%) und Malaysia (9%) noch am höchsten ist. Ein signifikanter Anteil der Nutzer in USA (29%) und in UK (28%) weiß nicht, was manipulierte Suchergebnisse sind. Bei Rogueware verhält es sich ähnlich: Nur in Schweden und Polen ist dieser Terminus geläufig. Dass es sich hier um eine falsche Sicherheitssoftware handelt, die den Computer als „Geisel“ nimmt und den User auffordert, eine Zahlung zu leisten, um fiktive Malware zu entfernen und den Rechner wieder freizugeben, ist nur in wenigen Ländern bekannt.


Kostenlose Sicherheits-Tools

Der beste Weg, sich im Internet frei und sicher zu bewegen und den Computer frei von Viren, Würmern, Spyware und bösartigen Websites zu halten, ist eine stets aktualisierte Sicherheitslösung. Neben einer sicheren Firewall, einer Antivirenlösung, einem Browsing-Schutz und einem Spamfilter, sollte jedoch immer auch der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden und man sollte generell nicht alles glauben, was das Internet verspricht. Will man auf Nummer sicher gehen, so bietet F-Secure diverse nützliche und vor allem kostenlose Tools an, die überprüfen, ob der Computer umfassend geschützt oder mit Malware infiziert ist. F-Secure Health Check gibt z.B. einen umfassenden Bericht über die „Gesundheit“ des Computers und zeigt Wege auf, sicherheitsbezogene Probleme zu beheben. Eine kostenlose Testversion von F-Secure Internet Security ist zudem zu finden unter http://www.f-secure.com/de/web/protection.

* Die von F-Secure in Auftrag gegebene Umfrage wurde von Zoomerang im May 2010 mit 1.450 Befragten in Finnland, Deutschland, Malaysia, Polen, Schweden, Großbritannien und USA durchgeführt.


Über F-Secure

Innovation, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit – diese drei Qualitäten haben F-Secure seit der Gründung 1988 zu einem der führenden IT-Sicherheitsanbieter weltweit gemacht. Heute vertrauen sowohl Millionen Privatanwender als auch Unternehmen auf die mehrfach ausgezeichneten Lösungen von F-Secure. Der effektive Echtzeitschutz arbeitet zuverlässig und unbemerkt im Hintergrund und macht das vernetzte Leben von Computer- und Smartphone-Nutzern sicher und einfach.

Die Lösungen von F-Secure sind als Service-Abonnement über mehr als 200 Internet Service Provider und Mobilfunkbetreiber weltweit zu beziehen. Die umfangreichen Partnerschaften machen F-Secure zum Marktführer in diesem Bereich. Seit 1999 ist das Unternehmen an der Börse in Helsinki notiert. Seitdem wächst F-Secure schneller als viele andere börsennotierte Mitbewerber.
Ständig aktuelle Informationen über die neuesten Viren finden sich im Weblog des „F-Secure Antivirus Research Teams“ unter der Internetadresse www.f-secure.com/weblog.