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Kommunikation im Urlaub: Tipps, wie man sich vor digitalen Gefahren schützt

Smartphones und Tablets gehören mittlerweile genauso selbstverständlich zum Urlaubsgepäck wie die Sonnenbrille. Dank moderner Kommunikationsgeräte war es noch nie einfacher, sich unterwegs zurechtzufinden, Erinnerungen festzuhalten und mit den Daheimgebliebenen in Kontakt zu bleiben. Doch während die Technik das Reisen einfacher macht, zeigt eine aktuelle europaweite F-Secure-Umfrage* alle Gefahrenbereiche der digitalen Kommunikation auf, die unterwegs besonders beachtet werden müssen.

Die reale Gefahr von öffentlichen WiFi-Netzen und Internet-Cafés

52 Prozent der Befragten – in Deutschland 51 Prozent – sind über die Sicherheit und Privatsphäre der öffentlichen WiFi-Netze besorgt – und das zu Recht.

Auf Reisen ist es bequem, öffentliche WLAN-Hotspots etwa an Flughäfen und Restaurants zu nutzen. Sean Sullivan, Security Advisor bei F-Secure Labs, erläutert, dass die öffentlichen WiFi-Netzwerke als genau das betrachtet werden sollten, was sie sind: öffentlich. Teilt man das Netzwerk mit Fremden, besteht die Gefahr, dass jemand mit leicht verfügbarer Software ausspioniert, was man gerade macht oder worüber man gerade spricht.

„Anwender wähnen sich in ihrer Privatsphäre, weil Sie Ihr persönliches Gerät vor sich haben, aber so ist es leider nicht“, sagt Sullivan. Er rät dazu, ein öffentliches WiFi nie für Dinge zu nutzen, über die Fremde nicht Bescheid wissen sollten – einschließlich Log-in in Benutzerkonten mit Passwörtern. „Ich benutze öffentliche WiFi-Netze gerne etwa für Angelegenheiten, die ich mit einem Freund auch in der U-Bahn diskutieren würde. Online-Banking jedoch ist ein klarer Fall für das sichere Netz zuhause.“

Das Gleiche gilt für die Verwendung von öffentlichen Computern in Orten wie Bibliotheken oder Internet-Cafés. Sullivan empfiehlt sie nur für harmlose Dinge wie das Lesen von Nachrichten, da der Computer dort mit Spyware für den Passwort-Diebstahl infiziert sein könnte.

Ein weiterer Tipp: Ist man auf öffentliche Einrichtungen angewiesen, um mit den Lieben daheim zu kommunizieren, sollte man am besten ein separates Urlaubs-Mail-Konto einzurichten. „Wenn sich dann jemand in ein solches Urlaubspostfach hackt, kann er zwar belanglose E-Mails mit der Mutter des Reisenden und dem Katzensitter sehen, aber er hätte keinen Zugriff auf wirklich sensible Daten, die im Hauptbenutzerkonto verbleiben“, erklärt Sullivan.

Banking unterwegs

85 Prozent der Befragten – in Deutschland 83 Prozent – führen laut Umfrage Online-Banking von ihrem Computer, 24 Prozent – in Deutschland 18 Prozent – von ihrem Smartphone aus. 87 Prozent der Befragten – in Deutschland 83 Prozent – führen generell Online-Banking durch – gleich von welchem Gerät.

Wenn man im Urlaub unbedingt eine Transaktion durchführen muss sollte man am besten den Mobildatentarif für die mobile App der Bank zu nutzen, auch wenn Roaming-Gebühren fällig werden. Dies kostet zwar etwas mehr, aber es ist billiger, als wenn das eigene Konto leergeräumt wird.

Sichere https-Verbindungen von Banken bieten im öffentlichen WiFi keinen absoluten Schutz. Auch andere Faktoren spielen dabei eine Rolle. 39 Prozent der Menschen – in Deutschland 28 Prozent – vertrauen auf nur ein oder ein paar Passwörter für alle ihre Konten. So nutzen sie möglicherweise das gleiche Passwort bei einer ungesicherten Website, das sie für die sichere Website ihrer Bank nutzen. Ein Betrüger könnte auf diese Weise auch auf das Banking-Konto zugreifen. Betrüger setzen aber auch auf Low-Tech-Methoden. Sie blicken einem einfach über die Schulter, wenn jemand gerade ein Passwort eingibt.

Damit sensible Inhalte unterwegs sicher bleiben

Für 67 Prozent der Befragten – 63 Prozent in Deutschland – sind die Inhalte auf dem Gerät mehr wert als die Hardware selbst.

Dies belegt, wie wichtig es ist, Backups der Inhalte anzulegen, bevor das Gerät auf Reisen geht. Durch die Verwendung eines Content-Synchronisierungsdienstes, wie etwa F-Secure Content Anywhere, das F-Secure durch Netzbetreiber anbietet, können Verbraucher die Inhalte auf ihren Geräten automatisch mit ihrer persönlichen Cloud synchronisieren.

Dank solcher Dienste ist es nicht nötig, sperrige und schwere Speicherhardware mitzunehmen und es lassen sich damit auf einfache, sichere und private Weise Urlaubsfotos mit Freunden teilen. Mit F-Secure Consumer Content Cloud sind die Daten während der Übertragung und bei der Speicherung verschlüsselt.

Ein verlorengegangenes oder gestohlenes Gerät lokalisieren

Ein verlorenes oder gestohlenes Smartphone im Urlaub ist nicht schön. Da 61 Prozent der Leute ihre Geräte für die Arbeit und private Zwecke nutzen, gibt es aber einen zusätzlichen Grund, vorsichtig zu sein.

Ein verlorenes Handy gefährdet nicht nur die eigenen Daten, sondern auch die des Arbeitgebers. Die kostenlose Anti-Theft App von F-Secure für Smartphones und Tablets ermöglicht ein Sperren und Lokalisieren des Geräts per Fernzugriff und wenn nötig lassen sich sogar die Daten auf dem Gerät vollständig löschen. Ein weiterer, einfacher Sicherheitstipp besteht darin, die Passwort-geschützte Bildschirmsperre so einzustellen, dass sie sich schon nach kurzer Zeit, etwa einer Minute, aktiviert.

Weitere „Hygiene“-Tipps für die WiFi-Nutzung:

 

  • Schalten Sie die Einstellungen ab, dass sich Ihr Gerät an öffentlichen WiFi-Spots automatisch verbindet.
  • Löschen Sie die unterwegs verwendeten WLAN Access Points, wenn Sie wieder nach Hause kommen.
  • Während der Reise sollten Sie nicht in Anwendungen angemeldet sein, die Sie nicht unbedingt brauchen.
  • Überprüfen Sie bei der Einrichtung der Netzwerkverbindung, dass es sich tatsächlich um das vorhandene Netz handelt und nicht das eines Betrügers.
  • Achten Sie auf Ihre Umgebung und jemanden, der versucht, einen Blick über ihre Schulter zu werfen.
  • Verwenden Sie ein separates Kennwort für jedes Konto.
  • Bei Laptops sollten Sie Filesharing deaktivieren und die Firewall so einstellen, dass eingehende Verbindungen blockiert werden.
  • Verwenden Sie, wenn möglich, ein VPN (Virtual Private Network), das Ihre Verbindung sogar in einem öffentlichen WiFi sichert.
  • Verwenden Sie einen Reise-Router mit einer Prepaid-SIM-Karte für Ihr persönliches WiFi-Netzwerk.
  • Achten Sie zumindest auf das „https" in der Adressleiste für jede Website, auf der Ihre persönlichen Daten zu sehen sind. Ist dieses nicht vorhanden, meiden Sie die Website.
  • Eine gute allgemeine Regel: Betrachten Sie alles, was Sie über öf-fentliche WiFis tun, als Teil eines öffentlichen Gesprächs.

*Der F-Secure Digital Lifestyle Survey 2013 basiert auf Web-Interviews mit 6.000 Breitband-Abonnenten im Alter von 20 bis 60 Jahren aus 15 Ländern: Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Schweden, Finnland, Polen, den USA, Brasili-en, Chile, Kolumbien, Australien und Malaysia. Die Umfrage wurde von der GfK im April 2013 durchgeführt.

Über F-Secure

Innovation, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit – diese drei Qualitäten haben F-Secure seit der Gründung 1988 zu einem der führenden IT-Sicherheitsanbieter weltweit gemacht. Heute vertrauen sowohl Millionen Privatanwender als auch Unternehmen auf die mehrfach ausgezeichneten Lösungen von F-Secure. Der effektive Echtzeitschutz arbeitet zuverlässig und unbemerkt im Hintergrund und macht das vernetzte Leben von Computer- und Smartphone-Nutzern sicher und einfach.
Die Lösungen von F-Secure sind als Service-Abonnement über mehr als 200 Internet Service Provider und Mobilfunkbetreiber weltweit zu beziehen. Die umfangreichen Partnerschaften machen F-Secure zum Marktführer in diesem Bereich. Seit 1999 ist das Unternehmen an der Börse in Helsinki notiert. Seitdem wächst F-Secure schneller als viele andere börsennotierte Mitbewerber.
Ständig aktuelle Informationen über die neuesten Viren finden sich im Weblog des
„F-Secure Antivirus Research Teams“ unter der Internetadresse www.f-secure.com/weblog.
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